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Aufklärungstour "Gesundheit geht durch den Darm 2018" gestartet

Darmkrebs und die Möglichkeiten der Vorsorge sind für viele Menschen immer noch ein Tabuthema. Mit diesem Image wollen die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern und die AOK Nordost durch die gemeinsame Aufklärungsaktion "Gesundheit geht durch den Darm" auch in 2018 wieder aufräumen. Am Beispiel des riesigen, begehbaren Darmmodells der Felix-Burda-Stiftung informieren medizinische Experten alle Interessierten über den Aufbau des Hochleistungsorgans, Ursachen für die Entstehung von Darmkrebs und über die unbegründeten Sorgen vor einer Darmspiegelung. Am Mittwoch, den 22. August startete mit Unterstützung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sowie dem Institut für Anatomie der Unimedizin Rostock in Neubranden die diesjährige Aufklärungstour durch insgesamt vier Städte des Landes.


Reges Interesse bei der Auftaktveranstaltung in Neubrandenburg (Foto: B. Rausch)

Auch Gesundheitsminister Harry Glawe unterstützt die Aktion: "Neben einem gesundheitsbewussten Lebensstil sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wichtige Elemente, um eine mögliche Krebserkrankung frühzeitig zu erkennen und dann entsprechend zu behandeln. Das gilt auch beim Thema Darmkrebs. Die Aktion "Gesundheit geht durch den Darm" mit dem begehbaren Darmmodell der Felix-Burda-Stiftung vermittelt auf anschauliche Art fundiertes Wissen. Zugleich kann die außergewöhnliche Präsentation dazu beitragen, sich dem Thema unbefangen zu nähern, um Unsicherheiten und Ängste abzubauen.

Darmkrebs kann durch konsequente Vorsorge weit besser verhütet werden als andere Krebsarten. Wird er in einem frühen Stadium erkannt, sind die Heilungsaussichten hoch. Bei einer Darmspiegelung (Koloskopie) sind Krebsvorstufen gut zu entdecken und können noch während der Untersuchung entfernt werden. Insgesamt lassen sich etwa 90 Prozent der Darmerkrankungen durch eine einmalige Darmspiegelung so früh erkennen, dass man sie heilen kann.


Prof. Crusius klärt Interessierte über den Aufbau des Darms auf (Foto: B. Rausch)

"Darmkrebs ist die zweithäufigste Tumorerkrankung in Deutschland. Es gibt jährlich ca. 62.000 Erkrankungsfälle bei uns, von denen etwa 50.000 allein durch Darmspiegelungen vermeidbar wären. Darüber wollen wir die Bevölkerung mit unserer gemeinsamen Aktion aufklären und so zu ihrem Schutz und ihrer Gesundheit beitragen", so Prof. Dr. Andreas Crusius, Präsident der Ärztekammer M-V.

Dipl.-Med. Fridjof Matuszewski, Vorsitzender des Präventionsausschusses der Ärztekammer, pflichtet ihm bei: "Bei der Prävention von Darmkrebserkrankungen kann man durch Vorsorgeuntersuchungen ohne gesundheitliche Risiken viel erreichen. Wird der Tumor früh erkannt, sind die Chancen auf Heilung hervorragend. Daher sollte jeder Mensch spätestens ab dem Alter von 45 Jahren zur Darmkrebsvorsorge gehen."

Als weitere Termine für die diesjährige Aufklärungstour sind geplant:

Freitag, 07. September am Klinikum Helene von Bülow in Hagenow

Samstag, 08. September in Parchim (Putlitzer Straße 25)

Mittwoch, 19. September am Kreiskrankenhaus Demmin

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